Georg Eisler

Georg Eisler

Ein engagierter Realist

Er malte stets, was ihm der Tag zutrug und er blieb der gegenständlichen, expressionistischen Formgebung treu: Georg Eisler, 1928 als Sohn des Komponisten Hanns Eisler und der Sängerin Charlotte Eisler in Wien geboren, wurde dafür zeitweise auch als »rückständig« kritisiert. Eisler, der mit elf Jahren nach England emigrieren musste, erhielt in Manchester und London seine Ausbildung. Nach seiner Rückkehr nach Wien studierte er u. a. bei Herbert Boeckl an der Wiener Akademie. Der 1998 verstorbene Künstler gilt als einer der profiliertesten, sensibelsten, aber auch engagiertesten Vertreter des Realismus im Nachkriegsösterreich. In seinen Werken ist das politische Engagement, das Interesse am Menschen als soziales Wesen unübersehbar, es dominiert das ungeschönte Abbilden von Landschaften, Stadtbildern und Menschenmengen.