3. Juni 2011
 
ORF Steiermark

Heimspiel für Peter Sengl

In seinen Arbeiten stellt Peter Sengl menschliche Phantasien und Obsessionen dar, oft lüstern und voll doppelbödiger Ironie. Die Ausstellung im Greith-Haus in St. Ulrich am Greith ist für den Weststeirer so etwas wie ein Heimspiel.

Sengl überrascht seit mehr als 35 Jahren mit surrealen, oft verschreckend und befremdlich wirkenden Bildern. Als Provokateur sieht sich der künstlerische Grenzgänger aber nicht: »Ich will nicht provozieren, sondern ich mach’ in meinen Bildern das, was mir gefällt, und ich versuche das formal so zu verändern, was ich empfinde, so dass es den Menschen, die drauf sind, gut tut. Viele Menschen finden das konträr, ich bin aber der Meinung, dass jeder Bilder für sich beurteilen sollte.«

Auch der Tod ist ein immer wiederkehrendes Motiv in Sengls Werk, und das mit einem durchaus unkonventionellen Zugang: »Ich finde, dass das Thema Tod eines ist, das jeden betrifft, und dann finde ich auch, dass Tote, vor allem Totenköpfe, optisch etwas sehr Schönes sind.«