26. April 2007
 
Kleine Zeitung

Kommentar – Kunst am Land

Im April 1999 erfolgte der Spatenstich für das Kulturhaus St. Ulrich im Greith. Im Mai 2000 wurde es eröffnet und sorgte von Beginn an, nicht zuletzt aufgrund der auffallenden Architektur von Michael Szyszkowitz und Karla Kowalski, für Aufsehen. (…) Für überregionales Aufsehen sorgte schließlich Aktionskünstler Hermann Nitsch, der im Jahr 2001 im Greith-Haus sein Werk zeigte. Und ihm folgten mittlerweile zahlreiche große Künstler. Aktuell ist es der Schriftsteller Gerhard Roth, dem die heurige Sommerausstellung gewidmet ist.

Hermann Nitsch, meinte damals, Kunst müsse lernen, nicht nur in der verwöhnten Großstadt, sondern gerade auf dem Land, in der so genannten Provinz, zu Hause zu sein. Und das ist sie – in beeindruckender Manier. Ebenso wie die Bevölkerung von St. Ulrich gelernt hat, auf ihr mittlerweile weithin bekanntes Kulturhaus stolz zu sein.

Bettina Kuzmicki