Januar 2010
 
DL aktuell

Kunst, die auf dem Land zuhause ist

Der Kulturverein St. Ulrich im Greith mit seinen 25 Mitgliedern lenkt seit zehn Jahren ehrenamtlich die Geschicke des Greith-Hauses. Zeit für eine Bilanz.

»Das Kulturhaus steht breitbeinig und selbstbewusst auf vier stämmigen Beinen, süchtig blicken die Oberlichter-Augen gen Himmel«, schrieb die FAZ unter dem Titel »Was Regionalismus leisten kann« über das im Mai 2000 eröffnete und vom international anerkannten Archtitekten-Duo Szyszkowitz+Kowalsky errichtete »Greith-Haus« in Grau und Schilcherrot.

»Kunst soll lernen auf dem Land zu Hause zu sein«, kommentierte Hermann Nitsch 2001 sein Ulricher Ausstellungsprojekt. Das Greith-Haus-Team, dessen 25 Mitglieder zwischen 15 und 60 Jahre alt sind, sieht sich seit damals als Lernhelfer. Nach zehn Jahren lässt sich schon sagen, dass die Rechnung aufgegangen ist – im Durchschnitt besuchen jährlich 10.000 Gäste das Kulturhaus in St. Ulrich im Greith.