25. November 2000
20:00 Uhr
Ausstellung

Josef Fink

Es war ein Fest mit Josef Fink geplant, eine Gedächtnissaustellung ist daraus geworden.

Finks Entwicklung als Maler fand, nachdem er zuvor unter dem Einfluss von Prof. Szyszkowitz und später der Bauhaus-Pädagogik gestanden hatte, im Jahre 1979 eine wesentlichen Aufbruch: verwitterte Schriftzeichen der Nabatäer im Negev beeindruckten ihn tief und ließen ihn seine eigene Handschrift finden. Untrennbar mit dem Namen Josef Fink ist seine Funktion als Leiter des »Kulturzentrums bei den Minoriten« in Graz verbunden, wo er ab 1975 kompromisslos die zeitgenössische Kunst in allen Sparten förderte. Fink war Künstlerseelsorger und in erster Linie Priester, er sah »seine Kunst und all sein Tun als immerwährendes Bekenntnis zu Gott«. Er war auch Fotograf, Lyriker, Drehbuchautor – oder Fink war einfach einer, der von sich sagen konnte: »Meine Seele hat ein Loch, durch das die Ewigkeit schaut.«