10. März bis 2. Juni 2019
 
Fotoausstellung
Gerhard-Roth
Gerhard Roth
Foto: Senta Roth

Nach dem Sturm

Fotografien von Gerhard Roth
Blutrote Wolkenformationen, entwurzelte Bäume und geknickte Stämme sowie Bilder, die dem Blick in Mikrostrukturen des Landlebens entstammen, aber auch als Land- oder Wetterkarten gelesen werden können: In seinen neuen fotografischen Arbeiten widmet sich der Autor Gerhard Roth den Kräften der Natur.

Die Ausstellung »Nach dem Sturm« zeigt zunächst Fotografien der Zerstörung aus der Sturmnacht von 12. auf 13. Dezember 2017. Mit der ihm eigenen Passion und Beharrlichkeit dokumentiert Roth Sturmschäden und Aufräumearbeiten nach den orkanartigen Böen in der Region Sulmeck-Greith. Einige der digitalen Bilder sind nachträglich via Computer farblich verändert, intensiviert. Von den dynamischen Luftbewegungen in Wolkenbildern über Makroaufnahmen von Rost und Holz bis hin zum Kahlschlag: Die Wirklichkeit dieser Bilder, die von der Vergänglichkeit im Wunder Natur zeugen, ist mehrdeutig. (Martin Behr)


Fotos: Gerhard Roth

Gerhard Roth, 1942 in Graz geboren, lebt seit 1976 als freier Schriftsteller in Wien und in der Südsteiermark. Abgebrochenes Studium der Medizin an der Karl-Franzens-Universität Graz, später Abteilungsleiter für Organisation im Rechenzentrum Graz. Zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Theaterstücke, darunter den 1991 abgeschlossenen, siebenbändigen Zyklus »Die Archive des Schweigens« sowie den acht Bände umfassenden »Orkus«-Zyklus.
Seit Mitte der 1970er-Jahre hat Gerhard Roth die südsteirische Landschaft und ihre Bewohner in analogen Fotografien festgehalten, die in regelmäßigen Abständen auch im Greith-Haus ausgestellt zu sehen sind. Für sein Werk wurde Gerhard Roth mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt erhielt er den Großen Österreichischen Staatspreis. Gerhard Roth zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart.
Ausstellung: 10. März bis 2. Juni 2019
Ausstellung geöffnet nach telefonischer Vereinbarung und an Veranstaltungstagen ab 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.


R Ü C K B L I C K

Impressionen von der Vernissage am 9. März 2019.

Fotos: Greith-Haus