Samstag, 17. Oktober 2026, 18 Uhr

Elfriede Jelinek, fotografiert von Martin Vukovits
Zum 80. Geburtstag von Elfriede Jelinek - Ausstellungseröffnung

Keine andere Schriftstellerin hat hierzulande mehr Reaktionen hervorgerufen als Elfriede Jelinek. Die öffentliche Wahrnehmung der Nobelpreisträgerin ist nicht nur von ihren radikalen literarischen Werken und ihrem oft auch tagesaktuellem Engagement geprägt, sondern ebenso von den Bildern „der Jelinek“ in Zeitungen, Zeitschriften und anderen Medien. Der Fotograf Martin Vukovits hat wie kein anderer die Schriftstellerin knapp zwei Jahrzehnte lang fotografisch begleitet, von Mitte der 80er Jahre bis knapp vor der Verleihung des Nobelpreises 2004 (seit damals verweigert Elfriede Jelinek das Fotografiertwerden). Vukovits Porträts sind respektvoll und zugleich nah, zeigen die Dichterin in ikonenhaften Inszenierungen ebenso wie in ihrem privaten Umfeld. Die Ausstellung im Greith-Haus präsentiert diese Bilder erstmals in einer Zusammenschau anlässlich des 80. Geburtstages von Elfriede Jelinek am 20. Oktober 2026.

Biografie: Martin Vukovits (*1961) ist einer der wichtigsten Porträtfotografen der österreichischen Kulturszene der 1980er bis 2000er Jahre. Er begann als Autodidakt bei Magazinen wie Basta und Bühne und arbeitete als Fotograf für österreichische und deutsche Zeitschriften, vor allem News, Theater heute, Literaturen, Stern, Focus etc. Mit dem Kulturjournalisten Heinz Sichrovsky verband ihn eine langjährige Zusammenarbeit. Vukovits hat unzählige Persönlichkeiten aus dem Kulturleben porträtiert, darunter die Gugginger Künstler, Arnulf Rainer, Hermann Nitsch, Friederike Mayröcker, Werner Schwab, Gerhard Roth, Peter Turrini, Claus Peymann, George Tabori, Gert Voss, Birgit Minichmayr, John Irving, Haruki Murakami, Umberto Eco und Arundhati Roy.

 

Für Gäste, die mit dem Zug anreisen, bieten wir einen kostenlosen Shuttle-Service vom Bahnhof Pölfing-Brunn an.

Ulrike Rauch