Samstag, 7. November, 19:30
Dachsteinklang - Eine kammermusikalische Alpensinfonie
Marie-Theres Härtel und die Dachsteinband
Marie-Theres Härtel ist als Musikantenkind neben dem Tanzboden aufgewachsen und hat so die alpenländische Volksmusik in sich aufgesogen. Als eine der Vorreiterinnen der „Neuen Volksmusik“ verbindet sie häufig Traditionelles mit Jazz und internationalen Musikdialekten. Mit der im Rahmen des mehrjährigen La Strada-Projekts „Signal vom Dachstein“ entstandenen Komposition Dachsteinklang schafft sie eine Verbindung zwischen diesen musikalischen Dialekten, Ortschaften und Tälern der Dachsteinregion. Damit kreiert sie musikalisch eine universelle Sprache, die weit über die Grenzen der Region und des gesamten Landes verständlich ist und tief berührt.
Marie-Theres Härtel schreib drei Jahre lang an dieser Komposition, die all das zum Klingen bringen soll, was wir mit Berg, Natur, Gefahr und Almfrieden verbinden. Ihre Mitmusiker sind allesamt auch leidenschaftliche Bergsteiger, geben den verschiedenen musikalischen Dialekten der Dachsteinregion den jeweils eigenen und ganz neuen Klang. Völlig frei, losgelöst von Formen des Jazz oder der klassischen Kammermusik, tauchen sie für Augenblicke in den volksmusikalischen Background der Komponistin ein. Die Komposition verbindet traditionelle alpine Klänge mit modernen, vielschichtigen Elementen. Neben klassischen Instrumenten (wie Geige, Viola, Bass und Saxofon) kommen auch altertümliche Schwegelflöten und Hörner zum Einsatz
Marie-Theres Härtel (*1983) ist in der Steiermark als Musikantenkind aufgewachsen. Sie war Mitbegründerin der Gruppe Netnakisum, eine Vorreiterband der sogenannten „Neuen Volksmusik“. Ihr klassisches Musikstudium in Wien schloss sie mit Auszeichnung bei Gertrud Weinmeister ab. In unterschiedlichen Ensembles wie der Grazer Oper, der Freien Theatergruppe Göttingen, Laura Winklers Wabisabi Orchester oder der WDR Big Band hat sie Erfahrungen gesammelt und ihren eigenen unverkennbaren Stil entwickelt. Heute ist Marie-Theres Härtel als Musikerin und Referentin international gefragt. Konzertreisen führten sie u.a. in die USA, nach China, Thailand, Indien, Pakistan und Afrika. Nach längerem Aufenthalt in Berlin, lebt sie inzwischen mit ihrer Familie im Chiemgau. Zurzeit ist Marie-Theres hauptsächlich mit dem Move String Quartet, dem Duo Härtel Trübsbach, dem Härtel Quintett und Matthias Schriefls Shreefpunk unterwegs, mit welchem sie 2019 den Neuen Deutschen Jazzpreis gewann. Für das Projekt Signal am Dachstein erhielt sie 2021 einen dreijährigen Kompositionsauftrag. Daraus entstand die Dachsteinband. Bevor die erste Probe stattfand, durchstieg die siebenköpfige Band einen Klettersteig im Schwierigkeitsgrad D, lernten Jodeln und Schwegelpfeifen. Im November 2024 wird ihr der Ernst und Rosa von Dombrowski Stiftungsfondpreis 2024 überreicht.
www.mariethereshaertel.com/die-dachsteinband
Marie-Theres Härtel und die Dachsteinband
Johannes Dickbauer (AUT) – Violine, Schwegel
Barbara Grahor-Vovk (SLO) – Viola, Violine, Schwegel
Marie-Theres Härtel (AUT) – Viola, Schwegel
Florian Trübsbach (DE) – Saxophon, Flöte, Klarinette, Oboe, Schwegel
Andreas Tschopp (CH) – Posaune, Schwegel, Kuduhorn
Johannes Bär (AUT) – Tuba, Trompete, Posaune, Schwegel
Andreas Kurz (DE) – Bass, Schwegel
Eintritt: 32,– Euro | ermäßigt: 29,– Euro (Ö1-Club, ACard, Steiermärkische Sparkasse) |
Studierende/Lehrlinge: 20,– Euro |
Jugendliche (bis 18 Jahre): 12,– Euro |
Kinder bis 12 Jahre gratis
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