Kategorie: Ausstellung
Austellung Gerald Brettschuh
Für die Steiermark ist Gerald Brettschuh eine kulturelle Identifikationsfigur. Tief in der südsteirischen Landschaft verwurzelt, hat er über Jahrzehnte das Selbstbild der Region mitgeprägt. Seine Werke erzählen von bäuerlicher Lebensrealität, Brauchtum, Naturverbundenheit und den skurrilen Seiten des ländlichen Daseins – stets mit liebevollem, wachem Blick. Als Maler, Zeichner und Illustrator steirischer Literatur prägte er eine visuelle Sprache, die authentisch und originell ist.
Die Ausstellung zeigt Landschaften der Südweststeiermark, Aktdarstellungen, Stillleben und ausgewählte Skulpturen. Sie spannt einen Bogen über mehrere Jahrzehnte seines Schaffens und zeigt Gerald Brettschuh in seiner bemerkenswerten künstlerischen Vielfalt. Brettschuhs Bilder verbinden reale Orte mit Erinnerungen, Fantasie und Mythologie zu einer unverwechselbaren Bildwelt voller Erzählfreude. Eine besondere Rolle spielt die Freundschaft zum Schriftsteller Bodo Hell, der in mehreren Werken präsent ist. Die Aktdarstellungen und „Venusbrettchen“ feiern Sinnlichkeit und Lebensfreude, während die Stillleben einen Einblick in sein jüngstes Schaffen geben. Ergänzt wird die Schau durch Arbeiten für die Kulturzeitschrift Sterz sowie Michael Pilz’ Film Triptychon.
Gerald Brettschuh gehört zu den markanten künstlerischen Stimmen der Steiermark und Österreichs. Sein Werk verbindet Erzählkraft, Ironie und eine tiefe Verbundenheit mit dem Menschlichen. Seine Bildsprache ist reich an Symbolik, geprägt von feinem Humor und einem Gespür für das Abgründige im Alltäglichen. Seine Kompositionen mit Menschen, Tieren und Fabelwesen eröffnen Räume zwischen Realität und Traum, Mythen und Erinnerungen. Als Maler, Zeichner und Illustrator steirischer Literatur prägte er eine visuelle Sprache, die authentisch und originell ist.
Gerald Brettschuh wurde am 8. April 1941 in Arnfels geboren. Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule in Arnfels absolvierte er die Kunstgewerbeschule am Ortweinplatz in Graz sowie die Universität für angewandte Kunst in Wien. Im Jahr 1968 schloss er sein Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien mit dem Diplom ab; anschließend führte ihn ein Stipendium an die Akademie der Schönen Künste in Warschau. Von 1970 bis 1976 war er Gebrauchsgrafiker, Zeichner, Illustrator und Assistent an der Universität für angewandte Kunst in Wien. 1976 kehrte Brettschuh nach Arnfels zurück und ist seither als Zeichner, Maler, Bildhauer und Schriftsteller tätig. Mit seinem Werk leistet er einen unverwechselbaren Beitrag zur Entwicklung der zeitgenössischen Kunstszene in der Steiermark und in Österreich.
Gerald Brettschuh ist Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst.
Eintritt: 8,– Euro | ermäßigt: 6,– Euro ( Ö1-Club, Vereinsmitglieder)
Studierende/Lehrlinge/Jugendliche (bis 18 Jahre): 0,– Euro
Abendführung „Pastoralen“ August
Besuchen Sie die Sommerausstellung „Pastoralen“ von Gerald Brettschuh bei einer besonderen Abendführung mit Kurator Günther Holler-Schuster. Die Führung bietet Einblicke in das vielfältige Werk des Künstlers und beleuchtet die zentralen Themen der Ausstellung – von den südsteirischen Landschaften über die Figurenbilder bis hin zu den jüngsten Stillleben.
Im Anschluss laden wir zu einem gemütlichen Ausklang auf der Terrasse des Greith Hauses ein. Bei einem Glas Wein der Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith besteht Gelegenheit, Eindrücke zu vertiefen, Fragen zu stellen und mit dem Kurator ins Gespräch zu kommen.
Anmeldung erforderlich
+43 3465 20200 | reservierungen@greith-haus.at
Preis
€ 18,– regulär / € 14,– ermäßigt
Freier Eintritt für Jugendliche und Studierende
Ein oder zwei Gläser Wein sind im Preis inbegriffen.
Malworkshop für Kinder
Du hast Freude am Malen und bringst gerne Farbe auf eine echte Leinwand?
Dann werde selbst zum Künstler oder zur Künstlerin und komm zu unserem Kunstworkshop im Greith Haus in St. Ulrich!
Inspiriert von der aktuellen Sommerausstellung im Greith Haus verbringen wir einen kreativen Vormittag mit Pinsel, Farben und viel Fantasie. Gemeinsam gestalten wir unsere eigenen Kunstwerke.
Informationen
Alter: ab 5 Jahren
Teilnehmerzahl: max. 20 Kinder
Kosten: 3 €
Kursleitung: Isabella Holzmann Für Getränke ist gesorgt!
Wir freuen uns auf einen bunten und kreativen Vormittag mit euch!
Gerald Brettschuh im Gespräch mit Walter Titz
Im Zeichen ihrer 50-jährigen freundschaftlichen Verbundenheit sprechen Gerald Brettschuh und Walter Titz inmitten der Ausstellung „Pastoralen“ über ein halbes Jahrhundert Kunst, persönliche Erinnerungen und den Blick auf die Welt.
Anmeldung erforderlich
+43 3465 20200 | reservierungen@greith-haus.at
Preis
€ 18,– regulär / € 14,– ermäßigt
Freier Eintritt für Jugendliche und Studierende
Ein oder zwei Gläser Wein sind im Preis inbegriffen.
Öffnungszeiten der Ausstellung: 20. Juni bis 24. August 2026, Donnerstag bis Sonntag, 10–18 Uhr
Malworkshop für Kinder
Du hast Freude am Malen und bringst gerne Farbe auf eine echte Leinwand?
Dann werde selbst zum Künstler oder zur Künstlerin und komm zu unserem Kunstworkshop im Greith Haus in St. Ulrich!
Inspiriert von der aktuellen Sommerausstellung im Greith Haus verbringen wir einen kreativen Vormittag mit Pinsel, Farben und viel Fantasie. Gemeinsam gestalten wir unsere eigenen Kunstwerke.
Informationen
Alter: ab 5 Jahren
Teilnehmerzahl: max. 20 Kinder
Kosten: 3 €
Kursleitung: Isabella Holzmann Für Getränke ist gesorgt!
Wir freuen uns auf einen bunten und kreativen Vormittag mit euch!
Ausstellungsrundgang mit Gerald Brettschuh
Isabella Holzmann, Leiterin des Greith Hauses, führt im Gespräch mit Gerald Brettschuh durch die Ausstellung.
Die Führung bietet Einblicke in das vielfältige Werk des Künstlers und beleuchtet die zentralen Themen der Ausstellung – von den südsteirischen Landschaften über die Figurenbilder bis hin zu den jüngsten Stillleben.
Im Anschluss an alle Veranstaltungen laden wir zum Ausklang auf die Terrasse des Greith Hauses ein. Bei einem Glas Wein oder Saft der Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith bietet sich die Gelegenheit, die Eindrücke der Führung zu vertiefen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Anmeldung erforderlich
+43 3465 20200 | reservierungen@greith-haus.at
Preis
€ 18,– regulär / € 14,– ermäßigt
Freier Eintritt für Jugendliche und Studierende
Ein oder zwei Gläser Wein sind im Preis inbegriffen.
Abendführung „Pastoralen“ Juli
Besuchen Sie die Sommerausstellung „Pastoralen“ von Gerald Brettschuh bei einer besonderen Abendführung mit Kurator Günther Holler-Schuster. Die Führung bietet Einblicke in das vielfältige Werk des Künstlers und beleuchtet die zentralen Themen der Ausstellung – von den südsteirischen Landschaften über die Figurenbilder bis hin zu den jüngsten Stillleben.
Im Anschluss laden wir zu einem gemütlichen Ausklang auf der Terrasse des Greith Hauses ein. Bei einem Glas Wein der Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith besteht Gelegenheit, Eindrücke zu vertiefen, Fragen zu stellen und mit dem Kurator ins Gespräch zu kommen.
Anmeldung erforderlich
+43 3465 20200 | reservierungen@greith-haus.at
Preis
€ 18,– regulär / € 14,– ermäßigt
Freier Eintritt für Jugendliche und Studierende
Ein oder zwei Gläser Wein sind im Preis inbegriffen.
Ein Fest für Gerald Brettschuh
Mit einer Einführung durch Kurator Günther Holler-Schuster
Musikalische Begleitung:
Ernst und Florian Kovacic
Aniada a Noar mit Lothar Lässer
Einzelausstellung anlässlich des 85. Geburtstags des in Arnfels ansässigen Künstlers im Greith Haus, St. Ulrich in Greith.
Brettschuh, der in Arnfels lebt und arbeitet, gehört zu den markanten künstlerischen Stimmen der Steiermark und Österreichs. Sein Werk verbindet Erzählkraft, Ironie und eine tiefe Verbundenheit mit dem Menschlichen. Seine Bildsprache ist reich an Symbolik, geprägt von feinem Humor und einem Gespür für das Abgründige im Alltäglichen. Seine Kompositionen mit Menschen, Tieren und Fabelwesen eröffnen Räume zwischen Realität und Traum, Mythen und Erinnerungen. Brettschuh stellt keine gefälligen Antworten bereit, sondern poetische Fragen über das Sichtbare hinaus.
Für die Steiermark ist Gerald Brettschuh eine kulturelle Identifikationsfigur. Tief in der südsteirischen Landschaft verwurzelt, hat er über Jahrzehnte das Selbstbild der Region mitgeprägt. Seine Werke erzählen von bäuerlicher Lebensrealität, Brauchtum, Naturverbundenheit und den skurrilen Seiten des ländlichen Daseins – stets mit liebevollem, wachem Blick. Als Maler, Zeichner und Illustrator steirischer Literatur prägte er eine visuelle Sprache, die authentisch und originell ist.
Gerald Brettschuh wurde am 8. April 1941 in Arnfels geboren. Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule in Arnfels absolvierte er die Kunstgewerbeschule am Ortweinplatz in Graz sowie die Universität für angewandte Kunst in Wien. Im Jahr 1968 schloss er sein Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien mit dem Diplom ab; anschließend führte ihn ein Stipendium an die Akademie der Schönen Künste in Warschau. Von 1970 bis 1976 war er Gebrauchsgrafiker, Zeichner, Illustrator und Assistent an der Universität für angewandte Kunst in Wien. 1976 kehrte Brettschuh nach Arnfels zurück und ist seither als Zeichner, Maler, Bildhauer und Schriftsteller tätig. Mit seinem Werk leistet er einen unverwechselbaren Beitrag zur Entwicklung der zeitgenössischen Kunstszene in der Steiermark und in Österreich.
Gerald Brettschuh ist Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst.
Dauer der Ausstellung: 20. Juni bis 24. August 2026, Donnerstag bis Sonntag, 10–18 Uhr.
Für Gäste, die mit dem Zug anreisen, bieten wir einen kostenlosen Shuttle-Service vom Bahnhof Pölfing-Brunn an.
Fotoausstellung: „DUNKLE WEGE – DUNKLE GEDANKEN“
Die Bilder zeigen die „dunklen Gedanken“ depressiver Menschen – umgesetzt in dusteren Fotografien in schwarz-weiß. Dieter Bornemann selbst war schon in jungen Jahren in seinem persönlichen Umfeld mit den Auswirkungen der Krankheit konfrontiert. Die starke Vignettierung der Bilder steht für den stark eingeschränkten und verengten Blick auf die Realität, der mit dieser Krankheit einher geht. Die Fotografien sollen dabei nicht nur eine rein künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema sein, sondern mit Begleittexten auch Orientierung und Aufklärung für Betroffene oder Angehörige sein.
Dieter Bornemann, geb. 1967 in Graz, ist über die analoge Pressefotografie zur künstlerischen Arbeit mit digitalen Bildern gekommen. Er hat die New York Film Academy besucht, ist diplomierter Absolvent der Wiener Fotoschule und Mitglied bei „fotoK – Verein für Kunst und Fotografie“ und bei der „IG Bildende Kunst“, der Interessensvertretung der bildenden Künstler:innen Österreichs. 2017 wurde Bornemann in die Jury für den Bundespreis der österreichischen Berufsfotografen berufen, seit 2019 hat er den Jury-Vorsitz inne. Heute lebt und arbeitet er in Wien.
Gerhard Roth-Saal
Dauer der Ausstellung: bis 1. März 2026
Ausstellungseröffnung: 14. November, 18:00 Uhr
Geöffnet: jeden Donnerstag bis 18:00 Uhr, an allen Veranstaltungstagen ab 14:00 Uhr und jederzeit gegen Voranmeldung.
Eintritt frei!
Herbstkulturabend Teil 1: „DUNKLE WEGE – DUNKLE GEDANKEN“
Die Bilder zeigen die „dunklen Gedanken“ depressiver Menschen – umgesetzt in dusteren Fotografien in schwarz-weiß. Dieter Bornemann selbst war schon in jungen Jahren in seinem persönlichen Umfeld mit den Auswirkungen der Krankheit konfrontiert. Die starke Vignettierung der Bilder steht für den stark eingeschränkten und verengten Blick auf die Realität, der mit dieser Krankheit einher geht. Die Fotografien sollen dabei nicht nur eine rein künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema sein, sondern mit Begleittexten auch Orientierung und Aufklärung für Betroffene oder Angehörige sein.
Dieter Bornemann, geb. 1967 in Graz, ist über die analoge Pressefotografie zur künstlerischen Arbeit mit digitalen Bildern gekommen. Er hat die New York Film Academy besucht, ist diplomierter Absolvent der Wiener Fotoschule und Mitglied bei „fotoK – Verein für Kunst und Fotografie“ und bei der „IG Bildende Kunst“, der Interessensvertretung der bildenden Künstler:innen Österreichs. 2017 wurde Bornemann in die Jury für den Bundespreis der österreichischen Berufsfotografen berufen, seit 2019 hat er den Jury-Vorsitz inne. Heute lebt und arbeitet er in Wien.
Gerhard Roth-Saal
Dauer der Ausstellung: 15. November bis 30. Jänner 2025
Ausstellungseröffnung: 14. November, 18:00 Uhr
Geöffnet: jeden Donnerstag bis 18:00 Uhr, an allen Veranstaltungstagen ab 14:00 Uhr und jederzeit gegen Voranmeldung.
Eintritt frei!