Kategorie: Ausstellung
Abendführung „Pastoralen“ Juli
Besuchen Sie die Sommerausstellung „Pastoralen“ von Gerald Brettschuh bei einer besonderen Abendführung mit Kurator Günther Holler-Schuster. Die Führung bietet Einblicke in das vielfältige Werk des Künstlers und beleuchtet die zentralen Themen der Ausstellung – von den südsteirischen Landschaften über die Figurenbilder bis hin zu den jüngsten Stillleben.
Im Anschluss laden wir zu einem gemütlichen Ausklang auf der Terrasse des Greith Hauses ein. Bei einem Glas Wein der Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith besteht Gelegenheit, Eindrücke zu vertiefen, Fragen zu stellen und mit dem Kurator ins Gespräch zu kommen.
Anmeldung erforderlich
+43 3465 20200 | reservierungen@greith-haus.at
Preis
€ 18,– regulär / € 14,– ermäßigt
Freier Eintritt für Jugendliche und Studierende
Ein oder zwei Gläser Wein sind im Preis inbegriffen.
Ein Fest für Gerald Brettschuh
Mit einer Einführung durch Kurator Günther Holler-Schuster
Musikalische Begleitung:
Ernst und Florian Kovacic
Aniada a Noar mit Lothar Lässer
Einzelausstellung anlässlich des 85. Geburtstags des in Arnfels ansässigen Künstlers im Greith Haus, St. Ulrich in Greith.
Brettschuh, der in Arnfels lebt und arbeitet, gehört zu den markanten künstlerischen Stimmen der Steiermark und Österreichs. Sein Werk verbindet Erzählkraft, Ironie und eine tiefe Verbundenheit mit dem Menschlichen. Seine Bildsprache ist reich an Symbolik, geprägt von feinem Humor und einem Gespür für das Abgründige im Alltäglichen. Seine Kompositionen mit Menschen, Tieren und Fabelwesen eröffnen Räume zwischen Realität und Traum, Mythen und Erinnerungen. Brettschuh stellt keine gefälligen Antworten bereit, sondern poetische Fragen über das Sichtbare hinaus.
Für die Steiermark ist Gerald Brettschuh eine kulturelle Identifikationsfigur. Tief in der südsteirischen Landschaft verwurzelt, hat er über Jahrzehnte das Selbstbild der Region mitgeprägt. Seine Werke erzählen von bäuerlicher Lebensrealität, Brauchtum, Naturverbundenheit und den skurrilen Seiten des ländlichen Daseins – stets mit liebevollem, wachem Blick. Als Maler, Zeichner und Illustrator steirischer Literatur prägte er eine visuelle Sprache, die authentisch und originell ist.
Gerald Brettschuh wurde am 8. April 1941 in Arnfels geboren. Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule in Arnfels absolvierte er die Kunstgewerbeschule am Ortweinplatz in Graz sowie die Universität für angewandte Kunst in Wien. Im Jahr 1968 schloss er sein Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien mit dem Diplom ab; anschließend führte ihn ein Stipendium an die Akademie der Schönen Künste in Warschau. Von 1970 bis 1976 war er Gebrauchsgrafiker, Zeichner, Illustrator und Assistent an der Universität für angewandte Kunst in Wien. 1976 kehrte Brettschuh nach Arnfels zurück und ist seither als Zeichner, Maler, Bildhauer und Schriftsteller tätig. Mit seinem Werk leistet er einen unverwechselbaren Beitrag zur Entwicklung der zeitgenössischen Kunstszene in der Steiermark und in Österreich.
Gerald Brettschuh ist Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst.
Dauer der Ausstellung: 20. Juni bis 24. August 2026, Donnerstag bis Sonntag, 10–18 Uhr.
Für Gäste, die mit dem Zug anreisen, bieten wir einen kostenlosen Shuttle-Service vom Bahnhof Pölfing-Brunn an.
Fotoausstellung: „DUNKLE WEGE – DUNKLE GEDANKEN“
Die Bilder zeigen die „dunklen Gedanken“ depressiver Menschen – umgesetzt in dusteren Fotografien in schwarz-weiß. Dieter Bornemann selbst war schon in jungen Jahren in seinem persönlichen Umfeld mit den Auswirkungen der Krankheit konfrontiert. Die starke Vignettierung der Bilder steht für den stark eingeschränkten und verengten Blick auf die Realität, der mit dieser Krankheit einher geht. Die Fotografien sollen dabei nicht nur eine rein künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema sein, sondern mit Begleittexten auch Orientierung und Aufklärung für Betroffene oder Angehörige sein.
Dieter Bornemann, geb. 1967 in Graz, ist über die analoge Pressefotografie zur künstlerischen Arbeit mit digitalen Bildern gekommen. Er hat die New York Film Academy besucht, ist diplomierter Absolvent der Wiener Fotoschule und Mitglied bei „fotoK – Verein für Kunst und Fotografie“ und bei der „IG Bildende Kunst“, der Interessensvertretung der bildenden Künstler:innen Österreichs. 2017 wurde Bornemann in die Jury für den Bundespreis der österreichischen Berufsfotografen berufen, seit 2019 hat er den Jury-Vorsitz inne. Heute lebt und arbeitet er in Wien.
Gerhard Roth-Saal
Dauer der Ausstellung: bis 1. März 2026
Ausstellungseröffnung: 14. November, 18:00 Uhr
Geöffnet: jeden Donnerstag bis 18:00 Uhr, an allen Veranstaltungstagen ab 14:00 Uhr und jederzeit gegen Voranmeldung.
Eintritt frei!
Herbstkulturabend Teil 1: „DUNKLE WEGE – DUNKLE GEDANKEN“
Die Bilder zeigen die „dunklen Gedanken“ depressiver Menschen – umgesetzt in dusteren Fotografien in schwarz-weiß. Dieter Bornemann selbst war schon in jungen Jahren in seinem persönlichen Umfeld mit den Auswirkungen der Krankheit konfrontiert. Die starke Vignettierung der Bilder steht für den stark eingeschränkten und verengten Blick auf die Realität, der mit dieser Krankheit einher geht. Die Fotografien sollen dabei nicht nur eine rein künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema sein, sondern mit Begleittexten auch Orientierung und Aufklärung für Betroffene oder Angehörige sein.
Dieter Bornemann, geb. 1967 in Graz, ist über die analoge Pressefotografie zur künstlerischen Arbeit mit digitalen Bildern gekommen. Er hat die New York Film Academy besucht, ist diplomierter Absolvent der Wiener Fotoschule und Mitglied bei „fotoK – Verein für Kunst und Fotografie“ und bei der „IG Bildende Kunst“, der Interessensvertretung der bildenden Künstler:innen Österreichs. 2017 wurde Bornemann in die Jury für den Bundespreis der österreichischen Berufsfotografen berufen, seit 2019 hat er den Jury-Vorsitz inne. Heute lebt und arbeitet er in Wien.
Gerhard Roth-Saal
Dauer der Ausstellung: 15. November bis 30. Jänner 2025
Ausstellungseröffnung: 14. November, 18:00 Uhr
Geöffnet: jeden Donnerstag bis 18:00 Uhr, an allen Veranstaltungstagen ab 14:00 Uhr und jederzeit gegen Voranmeldung.
Eintritt frei!
Franz Grabmay – „Zum Tanz“
Franz Grabmayrs Werk im Greith Haus zu zeigen, war die letzte Ausstellung, die Gerhard Roth sich konkret gewünscht hat. Nicht nur die Kunst bewog Roth sich mit einem der hervorragendsten Maler des Landes zu beschäftigen. Es scheint auch die intensive Beziehung zum jeweiligen Lebensraum am Land gewesen zu sein, die die Beiden verband. Während Roth sich enzyklopädisch annäherte, war der Zugang Grabmayrs zur Landschaft, wie auch zu dem Thema der Tanzenden, emotional. Er wollte stets mitten im Geschehen agieren und begab sich konsequenterweise auch vor Ort. Es war das bedingungslose Eintauchen in die Umgebung, in die Landschaft als Ereignis.
Das Gesehene und das emotional Empfundene bringt Grabmyr auch in seinen Tanzbildern zu einer Einheit. In langen Sessions wiederholte Grabmayr die Tanzperformances. Das schwer zu Fassende der Bewegung fand er auch im Feuer. Riesige Feuer brannten in der Sandgrube, um die der Maler auf einem Traktoranhänger malend, herumgeführt wurde. Selbst in Bewegung versetzt, im Schein des Lichtes und in der Dynamik der Tanzenden fand er die ideale Voraussetzung zum Malen. (Günther Holler-Schuster)
Kurator: Günther Holler-Schuster (Universalmuseum Joanneum)
Dauer der Ausstellung: 14. Juni bis 17. August 2025
Geöffnet: jeden Mittwoch bis Sonntag, 10:00 bis 18:00 Uhr.
Die Ausstellung ist am Donnerstag, 19. Juni 2025 (Fronleichnam) und am Freitag, 15. August 2025 (Mariä Himmelfahrt) geöffnet!
Eintritt: 8,– Euro | ermäßigt: 6,– Euro (Abo, Ö1-Club, ACard, Kund:innen der Steiermärkischen Sparkasse) |
Studierende/Lehrlinge/Jugendliche (bis 18 Jahre): 0,– Euro
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Führungen:
• 18. Juli und 17. August, jeweils 18:00 Uhr – mit Kurator Günther Holler-Schuster
• 20. Juni, 18:00 Uhr – mit Isabella Holzmann, Leiterin des Greith Hauses
Alle Führungen enden mit einem gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse mit Wein der Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith.
Die Führung findet außerhalb der regulären Öffnungszeiten statt.
Anmeldung erforderlich unter:
📞 +43 3465 20200
✉️ reservierungen@greith-haus.at
Preis:
Ein oder zwei Gläser Wein – von unseren guten, regionalen Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith – sind im Preis inbegriffen.
Tickets:
€ 15,- regulär
€ 13,- ermäßigt
Freier Eintritt für Jugendliche und Studierende
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Portrait: Franz Grabmayr
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Führung durch die Sommerausstellung
Kurator Günther Holler-Schuster führt durch die Ausstellung.
Alle Führungen enden mit einem gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse mit Wein der Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith.
Die Führung findet außerhalb der regulären Öffnungszeiten statt.
Anmeldung erforderlich unter:
📞 +43 3465 20200
✉️ reservierungen@greith-haus.at
Preis:
Ein oder zwei Gläser Wein – von unseren guten, regionalen Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith – sind im Preis inbegriffen.
Tickets:
€ 15,- regulär
€ 13,- ermäßigt
Freier Eintritt für Jugendliche und Studierende
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Franz Grabmayrs Werk im Greith Haus zu zeigen, war die letzte Ausstellung, die Gerhard Roth sich konkret gewünscht hat. Nicht nur die Kunst bewog Roth sich mit einem der hervorragendsten Maler des Landes zu beschäftigen. Es scheint auch die intensive Beziehung zum jeweiligen Lebensraum am Land gewesen zu sein, die die Beiden verband. Während Roth sich enzyklopädisch annäherte, war der Zugang Grabmayrs zur Landschaft, wie auch zu dem Thema der Tanzenden, emotional. Er wollte stets mitten im Geschehen agieren und begab sich konsequenterweise auch vor Ort. Es war das bedingungslose Eintauchen in die Umgebung, in die Landschaft als Ereignis.
Das Gesehene und das emotional Empfundene bringt Grabmyr auch in seinen Tanzbildern zu einer Einheit. In langen Sessions wiederholte Grabmayr die Tanzperformances. Das schwer zu Fassende der Bewegung fand er auch im Feuer. Riesige Feuer brannten in der Sandgrube, um die der Maler auf einem Traktoranhänger malend, herumgeführt wurde. Selbst in Bewegung versetzt, im Schein des Lichtes und in der Dynamik der Tanzenden fand er die ideale Voraussetzung zum Malen. (Günther Holler-Schuster)
Kurator: Günther Holler-Schuster (Universalmuseum Joanneum)
Dauer der Ausstellung: bis 17. August 2025
Geöffnet: jeden Mittwoch bis Sonntag, 10:00 bis 18:00 Uhr
Die Ausstellung ist am Donnerstag, 19. Juni 2025 (Fronleichnam) und am Freitag, 15. August 2025 (Mariä Himmelfahrt) geöffnet!
Eintritt: 8,– Euro ermäßigt: 6,– Euro (Abo, Ö1-Club, ACard) |
Studierende/Lehrlinge/Jugendliche (bis 18 Jahre): 0,– Euro |
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Portrait: Franz Grabmayr
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Kinder- & Jugendsommer Kunstworkshops
Das Ferienprogramm des Greith Hauses für den diesjährigen Kinder- & Jugendsommer der Gemeinde lädt zu zwei Malworkshops und einem Fotoworkshop:
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Porträtworkshop mit Christiane Muster: Jeder Mensch ist einzigartig
Datum: Donnerstag, 10. Juli 2025
Uhrzeit: 9 bis 12 Uhr
Treffpunkt: Greith Haus, 8544 Kopreinigg 90
Kosten: 3,- €
Alter: 8 bis 14 Jahre
Kursleitung: Christiane Muster
Mitzubringen: Trinkflasche, Jause
Im Workshop malt ihr euch gegenseitig – zuerst mit genauem Hinsehen, dann aus dem Kopf!
Wie sieht die andere Person aus? Was bleibt dir im Gedächtnis?
Finde es heraus und gestalte dein ganz persönliches Porträt!
Max. 20 Teilnehmer:innen
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Fotoworkshop
Datum: Donnerstag, 17. Juli 2025
Uhrzeit: 9 bis 12 Uhr
Treffpunkt: Greith Haus, 8544 Kopreinigg 90
Kosten: 3,- €
Alter: 8 bis 14 Jahre
Kursleitung: Natascha Reiterer
Mitzubringen: Smartphone, Trinkflasche, Jause
Du wolltest schon immer einmal wissen, wie echte Fotografen ihre tollen Fotos schießen können? Dann bist du bei diesem Fotoworkshop genau richtig! Hier bekommst du Tipps und Tricks, wie du richtig coole Fotos mit deinem Smartphone machen kannst, denn es kommt auf mehr als nur den richtigen Blickwinkel an. Werde zum richtigen Foto-Profi und sei dabei!
Max. 20 Teilnehmer:innen
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Malworkshop zur Ausstellung Franz Grabmayr
Datum: Donnerstag, 7. August 2025
Uhrzeit: 9 bis 12 Uhr
Treffpunkt: Greith Haus, 8544 Kopreinigg 90
Kosten: 3,- €
Alter: 8 bis 14 Jahre
Kursleitung: Isabella Holzmann
Mitzubringen: Trinkflasche, Jause
Du hast Freude am Malen und wolltest schon immer Farbe auf eine echte Leinwand bringen? Dann werde zu einer echten Künstlerin / einem echten Künstler und komm zu unserem Malworkshop ins Greith Haus nach St. Ulrich. Wir lassen uns von der Sommerausstellung von Franz Grabmayr inspirieren und werden anschließend selbst künstlerisch aktiv. Du kannst deiner Kreativität freien Lauf geben und die weiße Leinwand bunt werden lassen!
Max. 20 Teilnehmer:innen
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Anmeldung: Bitte retournieren Sie das ausgefüllte Formular an: gde@st-martin-sulmtal.gv.at
Führung durch die Sommerausstellung
Kurator Günther Holler-Schuster führt durch die Ausstellung.
Alle Führungen enden mit einem gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse mit Wein der Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith.
Die Führung findet außerhalb der regulären Öffnungszeiten statt.
Anmeldung erforderlich unter:
📞 +43 3465 20200
✉️ reservierungen@greith-haus.at
Preis:
Ein oder zwei Gläser Wein – von unseren guten, regionalen Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith – sind im Preis inbegriffen.
Tickets:
€ 15,- regulär
€ 13,- ermäßigt
Freier Eintritt für Jugendliche und Studierende
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Franz Grabmayrs Werk im Greith Haus zu zeigen, war die letzte Ausstellung, die Gerhard Roth sich konkret gewünscht hat. Nicht nur die Kunst bewog Roth sich mit einem der hervorragendsten Maler des Landes zu beschäftigen. Es scheint auch die intensive Beziehung zum jeweiligen Lebensraum am Land gewesen zu sein, die die Beiden verband. Während Roth sich enzyklopädisch annäherte, war der Zugang Grabmayrs zur Landschaft, wie auch zu dem Thema der Tanzenden, emotional. Er wollte stets mitten im Geschehen agieren und begab sich konsequenterweise auch vor Ort. Es war das bedingungslose Eintauchen in die Umgebung, in die Landschaft als Ereignis.
Das Gesehene und das emotional Empfundene bringt Grabmyr auch in seinen Tanzbildern zu einer Einheit. In langen Sessions wiederholte Grabmayr die Tanzperformances. Das schwer zu Fassende der Bewegung fand er auch im Feuer. Riesige Feuer brannten in der Sandgrube, um die der Maler auf einem Traktoranhänger malend, herumgeführt wurde. Selbst in Bewegung versetzt, im Schein des Lichtes und in der Dynamik der Tanzenden fand er die ideale Voraussetzung zum Malen. (Günther Holler-Schuster)
Kurator: Günther Holler-Schuster (Universalmuseum Joanneum)
Dauer der Ausstellung: 14. Juni bis 17. August 2025
Geöffnet: jeden Mittwoch bis Sonntag, 10:00 bis 18:00 Uhr
Die Ausstellung ist am Donnerstag, 19. Juni 2025 (Fronleichnam) und am Freitag, 15. August 2025 (Mariä Himmelfahrt) geöffnet!
Eintritt: 8,– Euro ermäßigt: 6,– Euro (Abo, Ö1-Club, ACard) |
Studierende/Lehrlinge/Jugendliche (bis 18 Jahre): 0,– Euro |
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Portrait: Franz Grabmayr
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Führung durch die Sommerausstellung
Isabella Holzmann, Leiterin des Greith Hauses, führt durch die Ausstellung.
Alle Führungen enden mit einem gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse mit Wein der Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith.
Die Führung findet außerhalb der regulären Öffnungszeiten statt.
Anmeldung erforderlich unter:
📞 +43 3465 20200
✉️ reservierungen@greith-haus.at
Preis:
Ein oder zwei Gläser Wein – von unseren guten, regionalen Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith – sind im Preis inbegriffen.
Tickets:
€ 15,- regulär
€ 13,- ermäßigt
Freier Eintritt für Jugendliche und Studierende
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Franz Grabmayrs Werk im Greith Haus zu zeigen, war die letzte Ausstellung, die Gerhard Roth sich konkret gewünscht hat. Nicht nur die Kunst bewog Roth sich mit einem der hervorragendsten Maler des Landes zu beschäftigen. Es scheint auch die intensive Beziehung zum jeweiligen Lebensraum am Land gewesen zu sein, die die Beiden verband. Während Roth sich enzyklopädisch annäherte, war der Zugang Grabmayrs zur Landschaft, wie auch zu dem Thema der Tanzenden, emotional. Er wollte stets mitten im Geschehen agieren und begab sich konsequenterweise auch vor Ort. Es war das bedingungslose Eintauchen in die Umgebung, in die Landschaft als Ereignis.
Das Gesehene und das emotional Empfundene bringt Grabmyr auch in seinen Tanzbildern zu einer Einheit. In langen Sessions wiederholte Grabmayr die Tanzperformances. Das schwer zu Fassende der Bewegung fand er auch im Feuer. Riesige Feuer brannten in der Sandgrube, um die der Maler auf einem Traktoranhänger malend, herumgeführt wurde. Selbst in Bewegung versetzt, im Schein des Lichtes und in der Dynamik der Tanzenden fand er die ideale Voraussetzung zum Malen. (Günther Holler-Schuster)
Kurator: Günther Holler-Schuster (Universalmuseum Joanneum)
Dauer der Ausstellung: bis 17. August 2025
Geöffnet: jeden Mittwoch bis Sonntag, 10:00 bis 18:00 Uhr
Die Ausstellung ist am Donnerstag, 19. Juni 2025 (Fronleichnam) und am Freitag, 15. August 2025 (Mariä Himmelfahrt) geöffnet!
Eintritt: 8,– Euro ermäßigt: 6,– Euro (Abo, Ö1-Club, ACard) |
Studierende/Lehrlinge/Jugendliche (bis 18 Jahre): 0,– Euro |
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Portrait: Franz Grabmayr
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Eröffnung der Sommerausstellung
Aufgrund der tragischen Ereignisse im Grazer BORG Dreierschützengasse möchten wir unsere tiefe Anteilnahme ausdrücken. In Verbundenheit verzichten wir auf einen feierlichen Eröffnungsakt und haben uns daher entschieden, den Abend in Form einer stillen Eröffnung zu gestalten. Die Ausstellung öffnet wie geplant am Freitag, 13. Juni um 19:00 Uhr. Der Kurator Günther Holler-Schuster sowie Jakob Grabmayr, Sohn von Franz Grabmayr, werden anwesend sein und die Besucher:innen durch die Ausstellung begleiten.
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Kein Zeitgeist, kein Kompromiss
In diesem Sommer widmet das Greith Haus seine große Ausstellung einem Ausnahmekünstler der österreichischen Moderne: Franz Grabmayr (1927–2015). Im Zentrum stehen seine eindrucksvollen Tanzbilder – dynamische Kompositionen, entstanden ab den 1970er-Jahren, oft direkt während Proben und Aufführungen an der Wiener Staatsoper. Grabmayr verstand es wie kaum ein anderer, Bewegung in Malerei zu verwandeln. Mit flammenden Aquarellen, feinsinnigen Stoffarbeiten und monumentalen Ölgemälden bannt er die flüchtige Energie des Augenblicks auf die Leinwand. Seine Bilder tanzen selbst.
Geboren in Kärnten, tief verbunden mit der Natur und Kultur des Landes, entwickelte Grabmayr eine Bildsprache von unmittelbarer Ausdrucksstärke. Für ihn war Tanz nicht bloß Motiv – sondern ein Akt schöpferischer Entfesselung.
Mit seinem kraftvollen Werk nahm Grabmayr eine besondere Rolle in der Kunstgeschichte nach 1945 ein.
In den 1980er-Jahren wurde er zur Inspirationsquelle für die Neuen Wilden und zu einer Kultfigur der österreichischen Malerei. Junge Künstler wie Herbert Brandl oder Hubert Scheibl suchten ihn auf, weil er sie – nach einer Phase von Minimalismus und Konzeptkunst – dazu ermutigte, wieder frei und expressiv mit dem Pinsel zu arbeiten. Während die Neuen Wilden bald international erfolgreich wurden, zog sich Grabmayr weitgehend aus dem Ausstellungsgeschehen zurück. Dadurch blieb er lange einem größeren Publikum weitgehend unbekannt.
Erst im Herbst des vergangenen Jahres widmete die Albertina dem Kärntner Materialkünstler eine umfassende Ausstellung. Parallel zeigte die Wiener Staatsoper 22 Tanzbilder – gefunden in einer von Grabmayr selbst zusammengestellten Mappe mit dem Titel „Oper 1970–1980“.
Kurator: Günther Holler-Schuster (Universalmuseum Joanneum)
Dauer der Ausstellung: bis 17. August 2025
Geöffnet: jeden Mittwoch bis Sonntag, 10:00 bis 18:00 Uhr
Die Ausstellung ist am Donnerstag, 19. Juni 2025 (Fronleichnam) und am Freitag, 15. August 2025 (Mariä Himmelfahrt) geöffnet!
Eintritt: 8,– Euro ermäßigt: 6,– Euro (Abo, Ö1-Club, ACard) |
Studierende/Lehrlinge/Jugendliche (bis 18 Jahre): 0,– Euro |
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Führungen:
• 18. Juli und 8. August, jeweils 18:00 Uhr – mit Kurator Günther Holler-Schuster
• 20. Juni und 17. August, jeweils 18:00 Uhr – mit Isabella Holzmann, Leiterin des Greith Hauses
Alle Führungen enden mit einem gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse mit Wein der Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith.
Die Führung findet außerhalb der regulären Öffnungszeiten statt.
Anmeldung erforderlich unter:
📞 +43 3465 20200
✉️ reservierungen@greith-haus.at
Preis:
Ein oder zwei Gläser Wein – von unseren guten, regionalen Laubdorfbauern aus St. Ulrich in Greith – sind im Preis inbegriffen.
Tickets:
€ 15,- regulär
€ 13,- ermäßigt
Freier Eintritt für Jugendliche und Studierende
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Portrait: Franz Grabmayr
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